Traditionelle Chinesische Medizin

Zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehört neben der Akupunktur die Arzneikunde. Die Arzneikunde ist der wichtigste und bekannteste Bestandteil der TCM. Die Arzneikunde wird in verschiedenen klinischen Fächern wie unter anderen Innere Medizin, Chirurgie, Kinderheilkunde und Frauenheilkunde für verschiedene Krankheiten verwendet. Die traditionelle chinesische Arzneikunde basiert auf der Kräuterheilkunde. Anfangs verwendete man Rezepturen gegen Krankheiten mit nur einem Kraut. In dem vor ca. 2000 Jahren verfassten Buch "Shennong Ben Cao Jin" werden 365 Heilmittel genannt, davon sind 252 aus pflanzlichen Mitteln, 67 aus tierischen Mitteln und 46 aus Mineralien. In diesem Buch werden 170 verschiedene Krankheiten beschrieben. So wird die Pflanze Rhizoma Rei - auf chinesisch Da Huang genannt - gegen die durch Hitze verursachten Verstopfungen empfohlen. Die Wurzel Radix Angelicae Sinensis (chin. Dang Gui) wurde zur Regulation von Menstruation verwendet. Neben der Akupunktur und Arzneikunde beinhaltet die TCM auch das Tuina (Chinesische Massage), das Qigong (Atemübung) sowie das Taijiquan (Taichi). Bei dem letzten Verfahren handelt es sich um Körperübungen, die der körperlichen Ertüchtigung und dem seelischen Ausgleich dienen. Alle erwähnten Disziplinen beruhen auf demselben theoretischen Lehrgebäude, das wir als Traditionelle Chinesische Medizin bezeichnen.

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